Gesunde Fettquellen essen – ein Überblick

Fett, Kohlenhydrate sowie Eiweiße sind essenziell, um den Körper mit ausreichend Energie zu beliefern. Daneben sind auch die Mikronährstoffe bedeutend, um wirklich gesund zu bleiben. Vitamine, Spurenelemente sowie Mineralstoffe sollten Teil des täglichen Speiseplans ausmachen. Diese stecken vor allem in Obst und Gemüse. Die Menschen in den Industrienationen fokussieren meist auf eine Ernährung, die viele Zusatzstoffe, Fertigprodukte und ungesunde Zutaten enthält. Das kann man vor allem daran erkennen, dass der Großteil der Supermarktregale voll mit genau diesen Lebensmitteln steckt. Wer auf eine gesunde Kost achtet, darf viele Vitamine, gesunde Kohlenhydrate und gute Fette zu sich nehmen. Fett als solches ist nicht ungesund, wenn es aus einer guten Quelle stammt. In diesem Beitrag erfahren Leser die besten Tipps zu guten Fettquellen.

Fett ist nicht per se schlecht

Anders als vermutet ist Fett für den Körper notwendig. Es wird für diverse Stoffwechselprozesse benötigt und besonders Frauen ist Fette empfehlenswert. Auch wenn immer noch der Irrglaube herrscht, dass man durch die Zufuhr von Fett automatisch zunimmt, darf Fett in den täglichen Speiseplan integriert werden. Es dient dazu, Muskeln aufzubauen und gesund zu bleiben. Natürlich hängt die Auswirkung vom Fett auf dem Organismus immer von der Art sowie der Menge, die dem Körper zugefügt wird, ab. Wer fast nur fettreiche Speisen ist, tut seiner Gesundheit nichts Gutes. Stammt das Fett jedoch aus gesunden Quellen und ist die Menge auch nicht sonderlich hoch, dann ist dies gut. Bestimmte Vitamine werden nur durch die Beimengung von Fett aufgenommen. Dazu gehören Vitamin A, E, K und D.

Welche Fettsäuren gibt es?

Das Fett nicht gleich Fett ist, haben wir bereits angedeutet. Demnach ist es für die Gesundheit des Körpers essenziell, darauf zu achten, dass die Fettsäuren aus bestimmten Quellen stammen.

Die einfach ungesättigten Fettsäuren sind für den Körper besonders bedeutsam. Sie können durch Avocado, Erdnüsse, Raps- oder Olivenöl zugeführt werden. Diese Fettsäuren helfen dabei, die fettlöslichen Vitamine aufzunehmen. Durch die gute Verwertung aller Vitamine wird auch das Immunsystem gestärkt.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind für den Körper notwendig, da er diese auch nicht selbst produzieren kann. Dazu gehören Omega 3 und Omega 6-Fettsäuren, die Gesundheitsbewussten sicherlich bekannt sind. Besonders bedeutend sind die Omega 3-Fettsäuren, da diese in der Industrienahrung häufig zu kurz kommen. Wer aber reichlich Hanfsamen, Leinsamen oder Chiasamen isst, sorgt vor und unterstützt den Körper durch die Aufnahme von Omega 3.

Die Fettsäuren sorgen für: 

  • Bessere Sehkraft
  • Das Nervensystem wird gestärkt und beruhigt
  • Die Muskeln und Gelenke regenerieren schneller, d.h. dass auch der Muskelaufbau schneller klappt. Für Sportler ist Omega 3 demnach sehr wichtig.

Die gesättigten Fettsäuren müssen nicht extra durch die Nahrung zugeführt werden, da diese theoretisch selbst hergestellt werden können. Viele Studien bestätigen, dass zu viele gesättigte Fettsäuren nicht gut sind. Demnach dürften auch nicht zu viele tierische Produkte gegessen werden, da diese hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthalten.

Welche Lebensmittel sind gut, um gesunde Fette zu sich zu nehmen?

Wenn Experten von Fett sprechen, dann meinen sie nicht pures Öl, sondern viel mehr die vollen und ganzen Lebensmittel. Wer die Fette besonders schonend aufnehmen will, darf auf den Verzehr von geschroteten Leinsamen, Chiasamen oder anderen Nüssen achten. Haselnuss, Mandel, Walnuss oder Erdnuss sind ideal, um die Ernährung gut zu ergänzen und den Körper mit allem Wichtigen zu versorgen. Nüsse enthalten nicht nur Fette, sondern auch Vitamine und Spurenelemente, sodass sie zu einer gesunden Ernährung unbedingt dazugehören.

Auf der anderen Seite können auch andere Lebensmittel gegessen werden, die einen hohen Anteil von Fett enthalten.

Das wären beispielsweise:

Avocado

Die Frucht schmeckt sehr lecker und ergänzt Salate, Bowls oder andere Gerichte perfekt. Der einzige Nachteil ist, dass der Wasserverbrauch sehr hoch ist. Dennoch darf die Frucht hin und wieder auf dem Speiseplan stehen.

Avocados sind vor allem wegen der Omega 3-Fettsäuren gesund, zudem sind dort Vitamin C und Vitamin E enthalten.

Mehr dazu lesen Neugierige hier: https://praxistipps.focus.de/ist-avocado-gesund-alle-mythen-im-check_97311.

Oliven

Pure Oliven enthalten viele Fettsäuren, die essenziell für den Körper sind. Anders als beim Olivenöl profitieren Menschen von der gesamten Kraft der Olive. Sie stecken voller Antioxidantien, Eisen, Natrium, Kalzium usw.