Hilfe beim Abnehmen – Strategien gegen Süßes

Süßes mag fast jeder. Was passiert jedoch sollte man nicht aufhören wollen oder können? Im Folgenden finden Sie einige Strategien gegen zu großes Verlangen nach Zucker.

Dass Zucker genauso eine Sucht auslösen kann wie Suchtmittel wie zum Beispiel Nikotin oder auch Drogen ist bekannt. Der überdurchschnittlich hohe Konsum von Süßigkeiten wirkt sich aber sehr schlecht auf das Gewicht aus und schadet der Gesundheit und zwar bis hin zur Sucht. Doch weshalb können manche Personen den Hunger auf Süßes weniger im Zaum halten als andere? Experten haben herausgefunden, dass für die Sucht nach Zucker auch genetische Gründe verantwortlich sind.

Denn das Geheimnis findet sich nicht in der Programmierung der Gene, sondern in der Regulation der Aktivität. Man hat es sozusagen selbst in der Hand, ob die Gier auf süße Speisen den Menschen beherrscht oder ob man die Sucht nach Zucker selbst in den Griff bekommt. Schon kleine Tipps sind eine große Hilfe beim Abnehmen und unterstützen dabei, die ungesunde Sucht nach Zucker erfolgreich unter Kontrolle zu bekommen.

Strategien gegen Zuckersucht

Hier sind einige hilfreiche Gegenmaßnahmen gegen eine ungesunde  Zuckersucht:

– Halte den Blutzuckerspiegel konstant: Beginne den Tag mit einem Frühstück mit möglichst viel Nährstoffen. Die darin enthaltenen Kohlenhydrate sorgen dafür, dass die Energiespeicher wieder ausreichend gefüllt werden. Bevorzugen sollte man dabei Vollkornprodukte, da deren Ballaststoffe sättigend wirken. Es empfiehlt sich eine Essenspause von drei bis vier Stunden zwischen den Snacks und den Mahlzeiten einzuhalten, auf diese Weise kann die Bauchspeicheldrüse zur Ruhe kommen. Vermeiden Sie es spätestens ab drei Stunden vor dem Zubettgehen noch etwas zu sich zu nehmen. Das unterstützt die Ausschüttung von Insulin und stoppt die Verbrennung von Fett.

– Nutzen Sie Proteine: Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Proteinen während des Tages. Diese Proteine, also das Eiweiß, rufen eine langanhaltende Sättigung hervor, weil sie wesentlich langsamer vom menschlichen Körper verdaut werden. Noch dazu enthalten einige Eiweiße Aminosäuren, die wesentlich an der Bildung der Botenstoffe Serotonin und Dopamin beteiligt sind. Man sollte deshalb öfter mal Hülsenfrüchte, magere Fleischsorten, fettarme Milchprodukte sowie Pilze und Getreide zu sich nehmen.

– Verzichte auf Zucker und Süßungsmittel: Man sollte 14 Tage lang eine strikte Zuckerpause einlegen. Nach anfänglichen Entzugserscheinungen gewöhnt sich der Körper an die neue Situation und das Verlangen nach Zucker lässt nach. Auch nach dem Verzicht sollte man industriellen Zucker, süße Fruchtsäfte und Süßigkeiten nur in kleineren Mengen konsumieren. Nach fünf Tagen fühlt es sich an, als würde einem ein Gewicht von den Schultern genommen.

– Versteckter Zucker: Das Gefährliche am Konsum von Zucker ist unter anderem auch, dass er oft vollkommen unbemerkt vor sich geht. In vielen Produkten von Nahrungsmitteln, die im Supermarkt zu kaufen sind, steckt Zucker, von dem man nichts weiß. Bestes Beispiel dafür sind zum Beispiel Ketchup und ähnliche Saucen. Aber auch in Fertiggerichten, in Joghurt, in Salatdressings, in Konservengemüse und sogar in Weißbrot und in Fleischwurst lauert ungesunder Zucker.

– Ausrechend Schlaf: Wer zu wenig Schlaf findet, nimmt auch wesentlich rascher zu. Der Mangel an Energie und das Verlangen, diesen auszugleichen, erhöht das Verlangen nach Zucker. Etwa sieben bis acht Stunden Schlaf sind im Durchschnitt ausreichend. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Schlafraum vollständig abgedunkelt ist und für ausreichend Zufuhr an frischer Luft gesorgt ist. Die Zimmertemperatur sollte lediglich 15 bis 18 Grad Celsius betragen. Nur dann kann sich der Schläfer wieder ausreichend regenerieren.

– Ausreichend Bewegung: Experten nehmen an, dass körperliche Aktivitäten gewisse Botenstoffe im Gehirn dazu motivieren, Süchte erfolgreich zu unterdrücken. Schon ein kleiner Spaziergang von einer Viertelstunde reduziert den Heißhunger. Noch dazu sorgt ein ausgeglichenes Bewegungsprogramm für einen angeregten Stoffwechsel, der sich positiv auf die energetische Bilanz des menschlichen Körpers auswirkt.